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Das moderne Bauen
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"Bauen ist auch der Mode unterworfen"
Das Ehepaar Hochholzer-Hummel hat das in der Schönau gezeigt

Das Haus von Familie Hochholzer Fritz Hochholzer und Helga Hummel kommen aus München, wohnen am Starnberger See und haben 2006 am Bodnerring in der Schönau ein Einfamilien-Niedrigenergiehaus, ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen, gebaut. Fritz Hochholzer sagt: "Bauen muss man für sich selbst. Keiner meiner Bekannten - und ich habe einen großen Bekanntenkreis - wohnt im Haus seiner Eltern." Der Grund ist, wie der Bauherr erläutert, dass sich die Gesellschaft bewegt. Lebensgewohnheiten und Geschmack sich ständig ändern und das Bauen somit auch stark der Mode unterworfen ist.

Großzügig aber nicht zu groß, offen und mit viel Holz gestaltet

Die Kinder der Familie Hochholzer sind aus dem Haus und jetzt will das Ehepaar an sich selbst denken. "Es war unsere Absicht ein traditionelles Haus, das in die Gegend passt, zu bauen. Es sollte großzügig, aber nicht zu groß, gut zu pflegen und offen gestaltet sein."
Und so ist es rundum gelungen. Wenn man nach dem Öffnen der edlen Eingangstür den Flur betritt, so blickt man durch das helle, freundliche Haus, mit viel Glas in den Türen und großen Wintergarten-Fenstern auf die große Bodnerwiese und die Reiteralpe. Einladend, freundlich, modern und doch mit einem regionalen Tuch und viel Holz gebaut.

Das Haus von Familie Hochholzer Herr Hochholzer hat Bauerfahrung und weiß was er will: "Ich habe schon einige Male bauen lassen und wollte für mich selbst immer ein Haus aus Holz. Als Kind bin ich in so einem Haus groß geworden. Holz ist ein Naturprodukt in dem ich mich wohl fühle und das hier in die Region und Landschaft passt. Eigentlich ist es ja nur eine Fortentwicklung alter Bauweisen, ergänzt um die neusten Erkenntnisse."

Eine gewendelte Holztreppe verbindet den großzügigen Wohnbereich mit der oberen Etage. Der Baustil besticht durch seine Leichtigkeit, frei in der Gestaltung und ohne Schnickschnack. Da bedauert man, dass die Möbel noch nicht da. Eingezogen wird erst in der nächsten Woche, doch man kann es sich schon sehr gut vorstellen - die Fußböden sind bereits wohlig warm geheizt, und das inmitten der Natur gleich hinter den großen Glasfenstern.

Nicht billig, aber preiswert

Wendeltreppe Die Hochholzers hatten eine Ausschreibung für Ihr Bauprojekt gemacht und drei Angebote unter gleichen Vorgaben eingeholt. "Wir haben uns dann für die Baufirma Hans Angerer - eigentlich muss man ja Bauträger sagen - entschieden. Auf Grund einer ganzheitlichen Betrachtung, der Planung, Beratung, der Behandlung unserer individuellen Wünsche und der Kooperation mit einheimischen Firmen." Herr Hochholzer erzählt weiter: "Wir wurden nicht enttäuscht, die waren nicht die Billigsten, aber die Preiswerteste im Verhältnis zur Leistung und sie haben solide, anständige Arbeit geleistet."
Besonders lobt der Bauherr die Zimmererarbeiten und die Realisierung der Balkone.
Ein bis zwei mal pro Woche war Herr Hochholzer selbst am Bau. Dabei ist ihm besonders positiv der Umgang der verschiedenen Handwerker untereinander aufgefallen: "Die Atmosphäre am Bau ist locker und entspannt, da habe ich schon anderes erlebt."

Ein aufgeschlossenes, engagiertes, junges Team

Die Eheleute hatten ganz konkrete Vorstellungen was sie wollten und ließen sich trotzdem gerne beraten. "Franz Graßl war mir dabei sehr hilfreich. Man braucht eine Art Korrektiv, jemanden der es ehrlich mit einem meint. Wir hatten das Gefühl als ob Herr Graßl für sich selbst bauen würde. Er war sehr wichtig für uns und die jüngeren Leute haben ja auch Recht. Das muss man anerkennen."
Herr Hochholzer lobt, dass immer ein Ansprechpartner zur Verfügung stand und ergänzt dann sogar: "Hans Angerer kann stolz sein auf seine Truppe. Das ist ein aufgeschlossenes, engagiertes, junges Team, das äußerst flexibel arbeitet."

Der Hausbau der Familie Hochholzer ist soweit abgeschlossen, noch vor Weihnachten soll eingezogen werden und Herr Hochholzer ist überzeugt, dass er mit den einheimischen Handwerkern auch weiterhin gut kooperieren wird. Ich hoffe doch, dass diese Leute, die sich jetzt so kompetent und flexibel gezeigt haben, auch da sind wenn man mal schnell Hilfe für eine Reparatur oder andere Kleinigkeit braucht.
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