
|
"Im Alter mag ich verwurzelt sein -
Bauen muss man solange man jung ist"
Gudrun Leitner und Robert Dick und die knapp 5-jährige Tochter Anja haben im Oktober
2004 in Hallein mit dem Bau ihres Einfamilienhauses begonnen. Im Februar 2005 ist die
dreiköpfige Familie dann ins neue Heim mit knapp 150 Quadratmetern Wohnfläche
eingezogen.
Robert Dick wollte mit seinem modernen Energiesparhaus "etwas schaffen für die Familie"
und ist sicher: "Im Leben gibt es einfach Zeitabschnitte in welchen man bereit ist bestimmte
Dinge in Angriff zu nehmen. Jetzt ist die Lebensphase in der ich die innere Einstellung und
das Umfeld vorfinde um zu Bauen. Das muss man machen solange man jung ist. Im Alter mag ich
verwurzelt sein."
Gudrun Leitner und Robert Dick legen viel Wert auf gepflegtes, extravagantes Wohnen. Vorher
hatte die junge Familie in Hallein zur Miete gewohnt und das auch bereits sehr ausgefallen,
in hohen Räumen und mit freiem Blick auf die Salzach und die umliegende Natur. Gudrun
Leitner erzählt: "Wir hatten am Salzachkai zwei Stockwerke eines alten Selchturmes bewohnt.
Das war auch sehr schön, doch das eigene Haus ist schon noch mal was anderes."
Suche nach dem passenden Baugrund
Familie Dick-Leitner suchte schon länger einen Baugrund, möglichst im städtischen
Umfeld mit ordentlicher Infrastruktur, aber mit viel Freiraum um den Blick in die Natur
genießen zu können. "Wir haben uns viele Baugründe angesehen und festgestellt,
dass die eigene Suche sehr mühselig und langwierig ist", so blickt Robert Dick auf die
Zeit der Suche zurück. Mehrmals waren die Dicks im Musterhauspark in Eugendorf und haben
sich dort die Fertigteilhäuser angesehen. "Ich bin immer unglücklich dort weg gefahren.
Die Häuser kamen mir vor wie filigrane Puppenhäuser. Wir suchten was gediegenes, etwas
solides, mit gemauerter Treppe, massiven Böden und Qualitätsmöbeln."
Als Mitglied der Geschäftsführung eines Salzburger Industriebetriebes fährt Herr
Dick täglich auf dem Weg zur Arbeit durch den Halleiner Ortsteil Rehhof-Au und kommt dort
immer an einer auffälligen, grünen Bautafel vorbei. So haben sich die Bauherren
schließlich dort einen Grund angesehen und sind bei Hans Angerer vorstellig geworden."
"Man braucht keine Ziegelwände"
Ein Energiesparhaus war für Herrn Dick nicht von Anfang an ein Thema. Er war in einem
traditionellen Haus in der Steiermark aufgewachsen und erzählt in diesem Zusammenhang:
"Ich kannte keine Inhalte und hatte keine Informationen zu Energiesparhäusern. Vom
Gefühl her wollte ich eher ein Ziegelhaus, das erschien mir normal und solide. Im nachhinein
muss ich sagen, man braucht keine Ziegelwände, was soll das? Man fährt ja nicht mit
dem Auto dagegen. Man wird hier einfach nur das Opfer seiner eigenen konservativen Vorstellung."
Beim ersten Gespräch ließen die Bauherren sich umfassend über mögliche
Wandaufbauten und technischen Unterschiede informieren. Robert Dick erinnert sich an das Treffen
mit seiner zukünftigen Baufirma: "Hans Angerer hat gleich seinen Beamer heraus geholt und
uns alles gezeigt. Ich kannte die technischen Dinge nicht, doch der Energiespargedanke hat
mich überzeugt. Energie ist schließlich ein wichtiges Gut mit dem wir haushalten
müssen. Wir sind in diesem Bereich von externen Energien abhängig, die auch einmal
knapp werden können." Der Wirtschaftsmanager erzählt weiter: "Ich war ziemlich
lästig und wollte alle Infos zum Lüftungs- und Wärmerückgewinnungssystem
haben, es war mir wichtig und leuchtete mir auch ein, dass man kein Haus baut das 28 Liter pro
Quadratmeter Wohnfläche verbraucht, wenn man ein Haus mit nur sieben Liter Verbrauch haben
kann."
Bei Entscheidung den inneren Frieden finden
Robert Dick hat sich rund ein Jahr mit der Hausplanung beschäftigt, das Angebot akribisch
geprüft, sich einzelne Passagen genau erklären lassen, die Pläne überarbeitet,
wieder und wieder nachgefragt und sich informiert.
Als Perfektionist sagt er aus fester
Überzeugung: "Es ist mir ganz wichtig, bei einer so immensen Entscheidung meinen inneren
Frieden zu finden, das bin ich auch meiner Familie schuldig. Nur weil Hans Angerer ein netter
Mensch ist, akzeptiere ich nicht alles ohne es zu prüfen und genau zu durchdenken." Das
komplette Hauskonzept hat in den Köpfen der Bauherren wachsen müssen. Gudrun Leitner
bringt es auf den Punkt: "Auf einem Plan kann man sich das alles nicht so gut vorstellen. Erst
als ich wirklich hineingehen konnte, wurde das ganze für mich real."
Robert Dick erzählt weiter, dass nach Unterzeichnung des Vertrages alles "schnell und
reibungslos lief" und er zur Kontrolle täglich nach der Arbeit einmal kurz auf der Baustelle
vorbei geschaut hat und dann zufrieden war. Selbst wollte er nicht Hand an legen, Eigenleistung
war für die Dicks kein Thema, wie der Manager sagt: "Das Bauen ist nicht meine Profession.
Ich wollte mir nicht anmaßen, dass ich ein Haus bauen könnte. Es wäre auch
vollkommen falsch, in der Zeit kann ich in meinem Job ein Vielfaches verdienen."
Aus einem Guss, hell und freundlich
Die Innengestaltung und Möblierung des Hauses war ein Thema mit dem Mann sich sehr intensiv
auseinander gesetzt hat: "Es ist wichtig, dass alles aus einem Guss ist und in einem Stil
gestaltet wird. Daher habe ich das größtenteils ausgesucht und wir sind
durchgängig bei meinem Stil geblieben", berichtet der Bauherr. Seine Lebensgefährtin
ergänzt aber: "Das passt schon so. Ich fühle mich wohl im neuen Haus. Es sind nicht
viele Dinge, die ich anders gemacht hätte - hin und wieder vielleicht etwas extravaganter,
einen Hingucker mehr, mal zwischendurch ein auffälliges Designstück. Das ist so mein
Stil."
Priorität hatte für die beiden vor allem ein Thema. Gudrun Leitner schneidet es an:
"Besonders wichtig war mir, dass es hell und freundlich ist im Haus. Ich wollte viele Fenster
haben." Und Robert Dick ergänzt: "Ich mag nicht gegen Wände sehen, das schränkt
meinen Blick und mich ein und da fühle ich mich nicht wohl." Die beiden legten
größten Wert auf das Wohngefühl und die Atmosphäre im Haus, die
Außengestaltung wurde hinten angestellt so erzählt Robert Dick: "Der Wohnraum war
uns wichtig, die zur Verfügung stehenden Mittel wollten wir dafür einsetzen. So
haben wir beispielsweise auch keinen Balkon gebaut. Der kostet nur und den nutzt man sowieso
nicht, wenn man einen Garten hat."
"Ich würde es heute nicht anders machen"
Interessant ist, was würde ein Bauherr, der alles genau prüft und sich vorher bestens
informiert hat, nach den Erfahrungen die er gemacht hat, beim zweiten Mal anders machen? Robert
Dick weiß auch darauf sofort eine Antwort: "Natürlich fallen einem immer mal
Kleinigkeiten auf, die man anders hätte planen können. Ich hatte nach Fertigstellung
des Rohbaus schon gleich bei Hans Angerer angerufen und gesagt, dass ich in der Küche
noch ein weiteres Fenster brauche, das hat er dann kurzerhand nachträglich noch eingebaut,
bei der Holzständerbauweise geht das ja auch leichter. Heute hätte ich noch gerne
eines mehr im Gästezimmer. Doch wir wohnen nun seit Februar 2005 hier und wenn ich noch
einmal bauen würde, ich würde wieder ein Energiesparhaus bauen und ich würde
es heute nicht anders machen."
|
| Weitere Hans Angerer Häuser: |
|
|